3.6.2010
Gedanken zum KV-Wochenende von Angela Hohaus

Ein Grundsatz in der Ehearbeit heißt:
“Unsere Ehe ist so gut wie unser Gespräch.”
Also hat sich unser Kirchenvorstand auf den Weg gemacht zum reden – zur Klausur…
Am zweiten Wochenende im Mai haben wir uns vollzählig mit Pfarrer Käßler im Pfarrhaus getroffen.
Unser Einstieg war passend zum “Jahr der Stille 2010”: eine Loslassübung und ein Gebet von Jörg Zink. Danach haben wir uns über unser persönliches Befndenausgetauscht – auch im Bezug auf unseren Glauben.
Eine andere Frage hieß: Wie empfinde ich unsere KV-Sitzungen?
Nach dem Mittagessen (Esther Neubert hat uns und die jungen Leute vom Konfi-Wochenende liebevoll bekocht) sind wir zur “Strobelmühle” gefahren, einem Freizeitheim vom CVJM. Die Betreuerin hatte für uns, wie im vorigen Jahr, einige knifflige Aufgaben vorbereitet – Thema ZUSAMMENARBEIT.
Fazit: So wie wir als Gruppe an die Aufgaben herangehen, so arbeiten wir auch im KV – jeder auf seine Art und seinen Begabungen. Das macht nachdenklich. Und immer geht es dabei um den entscheidenden Punkt: Behalten wir unser Ziel im Auge? Was ist eigentlich das Ziel? Menschen zum Glauben an Jesus einladen, dafür den Raum schaffen…
Die Mitarbeiter der Strobelmühle betreuen eine Kletterhalle und eine Kletterwand im Freien: Da wurde es “praktisch” für uns: Beim Klettern an der Wand konnten wir es spüren, wie notwendig es ist, sich gehalten zu wissen, von dem, der die Sicherungsleine in der Hand hält. Was hat das mit dem Glauben an den lebendigen Gott zu tun?
Es ist eine VERTRAUENSSACHE – das Klettern und das Glauben.
Nun soll das nicht heißen, dass man erst einmal geklettert sein muss, um das zu entdecken… Jeder von uns kann aus seiner Lebensgeschichte erzählen, wo Gottes Sicherungsseil ihm beim Fallen gehalten hat, ihn vorm Abstürzen bewahrt hat. Selber auffangen können wir uns nicht – aber wir dürfen: VERTRAUEN WAGEN, DAMIT WIR LEBEN KÖNNEN.
In der Bibel steht im Psalm ,7: “Von dem herrn kommt es, wenn eines Mannes Schritte fest werden. Fällt er, so stürzt er doch nicht, denn der Herr hält ihn fest an der Hand.”

Mit herzlichen Grüßen

Ihre / Euere Kirchvorsteher