16.4.2010
Gemeindeabend zum Thema “Musik und Gottesdienstgestaltung”

32 Leute hatten an einem Freitag Abend Zeit und Lust zum Zuhören, Diskutieren und Pläne schmieden. Gemeinsam waren sie auf der Suche nach kreativen Ideen für die Gottesdienstgestaltung in der Eubaer Kirchgemeinde. Dabei wurden Sichtweisen zum Thema ausgetauscht, Verständnis für die Meinungen der anderen Gemeindeglieder entwickelt und nach Ressourcen und Begabungen Ausschau gehalten.
Schön, dass so viele “Junge” da waren, das “Mittelalter” schien am stärksten vertreten, die Altersgruppe ab 60 Jahre war zahlenmäßig ein wenig unterbesetzt, aber die anwesenden Vertreter beteiligten sich umso aktiver.

Im 1. Teil des Abends wurde die Gemeindeumfrage vorgestellt. 47 Menschen hatten sich im Vorfeld schriftlich daran beteiligt. Ihre Aussagen wurden in einer Arbeitsgruppe ausgewertet und vorgestellt. Hier die drei deutlichsten Erkenntnisse:
1) Alle Beteiligten – egal, wie alt – waren der Auffassung, dass Musik und Singen zu einem Gottesdienst, ja zu christlichen Leben, unbedingt dazu gehören.
2) Es wurde in allen Altersgruppen mit großer Mehrheit deutlich, dass eine Mischung von traditionellem und modernem Liedgut gewünscht ist.
3) Das Stattfinden besonderer Gottesdienstformen wie z.B. Familiengottesdienste (7,8 mal pro Jahr) und Jugendgottesdienste (4,4 mal pro Jahr) ist gewünscht.

Im zweiten Teil des Abends ging es in der Diskussionsrunde in Kleingruppen um folgendeThemen:
1) Warum hat Musik / Singen im Gottesdienst für Sie eine Bedeutung?
2) Wie kann man die gewünschte Mischung an modernem und traditionellem Liedgut umsetzen? Was ist dabei zu beachten?
3) Wie kann man mit der Gottesdienstgestaltung Außenstehende erreichen?
4) Welche Begabungen und Potentiale sehen Sie in unserer Gemeinde?

Die zusammengetragenen Antworten waren vielfältig und sehr motivierend, Neues zu wagen, Bewährtes zu stärken und Menschen in unsere Gottesdienste und die Gemeinde einzuladen. Einige Gedankensplitter zur 1. Frage: “Lieder – geben mir Sprache, wenn ich sprachlos bin … stärken die Gemeinschaft … machen es in der kalten Kirche warm … es ist wichtig, alte Choräle nicht zu vergessen und neue Lieder zu lernen … Musik ist ein Geschenk Gottes …”

Es folgten viele konkrete Ideen zur Gottesdienstgestaltung. Auf die Frage nach den Potentialen wurden anonym Vorschläge gesammelt. Viele Namen, Begabungen und Wünsche wurden auf blaue Zettel aufgeschrieben. Ein reicher Schatz wartet nun darauf, entdeckt und genutzt zu werden. Die Beiträge und Ergebnisse des Abends wurden notiert und werden zusammen mit den Erkenntnissen aus der Fragebogenauswertung in die Arbeit des Kirchenvorstandes mitgenommen.

Zum Schluss des Abendshatten alle noch Gelegenheit, eine Rückmeldung zum Gemeindeabend zu geben. Die Möglichkeit, sich in einem Gemeindeabend aber auch mittels einer Umfrage aktiv in Themen der Gemeindeentwicklung einzubringen, wurde jeweils als sehr gut geeignet empfunden. Dieses positive Echo gründet nicht zuletzt in der professionellen Vorbereitung und Durchführung des Gemeindeabends, sowie der tatkräftigen Unterstützung vieler Helfer, wofür herzlich Danke gesagt sei.