Berichte aus unserem Gemeindeleben

13.06.2009
Kirchvorstandsrüstzeit – Bilder eines Wochenendes

Kinderbibeltage 2009

… sich frei nehmen, Tasche packen, aufbrechen, ankommen: 3 Frauen und 4 Männer im Pfarrhaus.

Bibel-Teilen zu Apostelgeschichte 2. Bestandsaufnahme: Was läuft in unserer Gemeinde gut und wo sind die kritischen Punkte?

Wie erleben wir “unsere Kirche im Dorf” – oder Stadtteil?
Unruhe: Sollte man(n) zum Samstagvormittag fachsimpeln oder lieber im Außengelände aufräumen? Die Kreissäge ruft eher zu letzterem…

12:00 Uhr – das Mittagsgeläut unserer Glocken: bewusst hinhören, dabei einen Psalm beten. Der Salat und die Pizza sind fertig, der Tisch wird gedeckt.

Wieder aufbrechen, losfahren, ankommen: Bei der “Strobelmühle” in Pobershau. Zuerst Knoten aus einem Seil lösen – gemeinsam. Eine Murmel, ohne sie mit den Händen anzufassen, aber mit Hilfe von Rohren in ein Gefäß transportieren – gemeinsam – zig Versuche fehlgeschlagen.

Nächster Akt: Der Tiefseilgarten. Keine Ahnung was das ist!? Eine Art Hindernislauf mit höherem Ziel: Nämlich einen Balken von A nach B bugsieren – gemeinsam. Dabei klettern, hangeln, springen, balancieren … und der Balken, unser kostbarstes Gut, darf den Boden keinesfalls berühren!

Sollte man solche Spielchen nicht eher aus der Ferne beobachten? (Wer blamiert sich schon gerne?)

Jede® wird gebraucht und es kostet schon Überwindung Schritte zu wagen, Vertrauen in sich und den Ande-ren zu setzen. Leichte Schürfwunden.
Wozu das Ganze? Wofür steht der Balken? Geschafft! Gemeinsam am
Zielpunkt: Der Balken, das Wesentliche, konnte abgelegt werden.

Übrigens: “Führungsstärke zeigt sich nicht darin kernige Ziele zu vereinbaren, sondern knackige Resultate zu erreichen” (F.W. Metternich) Danke!!

Wo soll es hingehen “Das Schiff, das sich Gemeinde nennt?” An diesem Thema wurde weitergeackert – inzwischen in Seiffen, im Quartier angekommen.

Sonntagmorgen, 10.05.2009: Cantate 09:30 Uhr Gottesdienstzeit, mit Johannes 20/11-18: “Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.”
“Maria von Magdala geht und verkün-digt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mit gesagt.”

Noch einmal Gedankenaustausch: Die nächsten Schritte – was ist jetzt dran? Der gemeinsame Abschluss: Feier des Abendmahls.

“Doch da, wo man das Laute flieht und ieber horcht und schweigt, bekommt von Gott man ganz gewiss den rechten Weg gezeigt.”
(Martin Gotthard Schneider)

Unterwegs gewesen und wieder angekommen sind

Ihre/Eure Kirchvorsteher
mit Pfarrer Michael Hecker.

(Von der Kirchenvorstandsrüstzeit am 9. und 10. Mai 2009 berichtete Angela Hohaus.)